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3. Ferraro Gutsweiherlauf Neunkirchen, 28.02.2010

 

"Tief Xynthia fordert ihren Tribut..."

 

 

       (still und starr liegt der See - die Fische streiken...)

 

Wer an diesem sonnigen Morgen mit Tagestemperaturen um die 14° nach Neunkirchen – Furpach kam, hatte zunächst einmal nicht den Eindruck, dass die Prognosen für den ziemlich stürmischen Sonntag so stimmen.

Wie mir Einheimische erzählten, hatte es im Vorfeld sogar Hinweise gegeben, die Bevölkerung möge sich mit Lebensmitteln eindecken; wie sagt „der Saarländer“ – „Hauptsach gudd gess…“

Es wurde jedoch vermutet, dass dieser Ratschlag evtl. von einer Lebensmittelhandelskette lanciert worden sei.

 

                                      (Hier ist Schluss)

 

Die Sonne schien noch und die Helfer des VfA Neunkirchen hatten bereits die komplette Strecke abgeflattert und waren mit Aufbauarbeiten im Start- und Zielbereich beschäftigt.

 

                          (kein Schwan ruft mich an...)

 

Auch der „Kampfschwan“, welcher in den abgelaufenen Jahren immer mal wieder neugierige Besucher anfauchte, hatte sich in die Sonne gelegt, um die Lebensgeister an diesem Frühlingsmorgen zu wecken.

 

                                   (der Karchersaal)

 

In Karchersaal, oberhalb vom Gutsweiher gelegen, wurden die Startnummern ausgegeben, es gab ein reichhaltiges Angebot an Speisen und Getränken und alle Siegerehrungen wurden hier durchgeführt.

 

(Karl Heinz hat was zu Lesen gefunden...)

 

Karl Heinz Reisner, selbst austrainierter Aktiver und über viele Jahre in die Orga eingebunden, führte dieses Mal das Feld nicht als Vorausradfahrer an, sondern zeichnete für das Funktionieren der Technik an der Bühne verantwortlich.

 

 (lustige Helfer mit Dieter, zweiter von links)

 

Dieter Burkhardt, ebenfalls erfolgreicher Ausdauersportler des VfA führte am Mikrofon durch die Ehrungen und hatte motivierte Helfer /-innen an seiner Seite.

 

Um 10:00 Uhr startete pünktlich der Lauf der Schülerinnen und Schüler über 2km, welche in 2 Runden auf dem Uferweg gelaufen wurden.

 

 (leistungsstark - Marius Dellwing, Sieger 2009 und 2010)

 

Bereits kurz nach dem Start hatte sich der Vorjahressieger (7:48 min) Marius Dellwing, LSG Neunkirchen abgesetzt und ließ erst gar keine Zweifel an seinem Siegeswillen aufkommen.

Es siegte nach der Distanz in schnelleren 7:44 min.

 

            (schnellste Schülerin 2010 - Marie Phillippi)

 

Ebenfalls von Beginn an bestimmte die spätere Siegerin Marie Phillippi vom Gymnasium Ottweiler den Lauf der Mädchen und siegte in 9:13.

 

(Startfeld Hauptlauf mit späterem M 55 Sieger Jean Luc Gobert)

 

Im Vorfeld des 10:30 Uhr Starts zum Hauptlauf über 10.000 m wurde ich gebeten, mehrfach darauf hinzuweisen, dass es jetzt sehr stürmisch war und die Laufstrecke, wie bekannt, in großen Teilen unter Bäumen hindurch führte. Die Aktiven sollten also nicht nur auf den Boden wegen etwaiger Unebenheiten sehen, sondern auch Augen und Ohren in Richtung fallender Äste offen halten.

Das Laufen erfolgte ausdrücklich auf eigene Gefahr !

 

(knapp an Helfern im Zielbereich vorbei - abgebrochener Ast)

 

Eine Aktive musste dann auch wirklich von Jörg (Gummi) Gräber mit einem Fahrzeug von der Strecke geholt werden, da ihr ein Ast auf den Kopf gefallen war. Im nachhinein war der Schreck dann aber wohl größer, als die Beeinträchtigung.

Die ambitionierte MTB Fahrerin fuhr mit ihrem Vater gemeinsam mit dem eigenen Hightech Fahrrad entspannt wieder nach Hause.

 

   (nasser Boden - symptomatisch für den heutigen Lauf...)

 

Die Aktiven im Hauptlauf absolvierten zunächst ebenfalls eine Runde um den Teich, um dann hinter dem Führungsfahrrad auf die tiefe, nasse Strecke in den Wald abzubiegen.

Hier waren neben den Streckenposten auch Helfer des Deutschen Roten Kreuzes postiert, um Hilfe leisten zu können und um die Kommunikation in den Zielbereich sicher zu stellen.

         (Spitze der Männer zu Beginn der zweiten Runde)

 

Nach den ersten ca. 800m Umrundung hatte sich die Dreiergruppe, aus der später die Stockerlplätze besetzt wurden, bereits abgesetzt und bestimmte ab diesem Zeitpunkt der Rennverlauf.

 

                      (noch vorne - Jutta Metzler 1. FCK)

 

Die schnelleren Damen waren ebenfalls um frühe Führung bemüht und zeigten sich im Vorderfeld.

 

         (SN 372: Bürgermeister Jörg Aumann, Platz 26)

 

Von der Strecke gab es dann den Hinweis, dass „der Erste“ am Wendepunkt der Strecke angekommen sei und wer es war.

 

                (viel Platz auf der Strecke - 14 Walker...)

 

Bevor es nach 37 min zum Zieleinlauf kam, wurden um 10:37 Uhr die 14 Nordic-Walker /-innen gestartet, welchen denselben Streckenverlauf nahmen – eine Runde um den Gutsweiher und dann ab in den Wald.

Die Laufstrecke um den Weiher lässt sich recht weit einsehen und so war mit Erscheinen des Führungsfahrers klar: „der Sieger steht fest!“ Er hatte einen großen Vorsprung und die Abstände im Ziel waren deutlich.

 

             (Der Sieger mit über 1:30 min Vorsprung...)

 

                                 (Platz 2, erster Franzose)

 

                            (Dritter)

 

Platzierungen Männer 10km:

1. Auler, Markus; VfA Neunkirchen; 37:03

2. Luhmann, Christophe; Sarreguemines; 38:38

3. Improta, Salvatore; SV Schlau.com Saar 05; 38:50

Der Führungsradfahrer hatte die Männerspitze im Ziel abgeliefert und drehte um, damit er die Frauenspitze begleiten konnte, die dann bald in folgender Zusammensetzung folgte:

 

          (Siegerin Ulrike Hille)                             (Platz 3: Bianca Logè)

 

                         (Platz 2 Jutta Metzler, 1. FCK)

 

Ergebnis Frauen 10km:

1. Hille, Ulrike; SV Schlau.com Saar 05; 44:27 (Gesamtplatz 37)

2. Metzler, Jutta; 1. FC Kaiserslautern; 45:23

3. Logé, Bianca; LG Rülzheim; 46:07

Ulrike Hille hatte diesen Lauf bereits im Vorjahr in 43:10 gewonnen.

 

                    (morje Darius...)

 

Die Zeiten wurden sämtlich im Ziel erfasst, was schon erfreulich war, fehlte doch „Darius, der Zeitnehmer“ mit seinem Laptop zum Lauf der Schüler noch.

Als ich ihn fragte, ob seine Uhr abgestürzt sei antwortete er „ne ich hanns vergess…“

So einfach war die Erklärung; ein Anruf erinnerte ihn dann aber an seinen Tages – EDV - Einsatz, so dass er den Hauptlauf souverän erfasste.

 

    (ruhiger Job - hätten gerne mehr Aktive sein können...)

 

Die Erfassung fiel jedoch bei insgesamt 229 Finishern auch nicht so schwer.

 

    (Gerno Helferich mit 2 Töchtern...)

 

 

Fazit:

Durch den VfA Neunkirchen wurde dieser Lauf vor ein paar Jahren übernommen und seitdem kontinuierlich durchgeführt.

Die Zählung 3. Ferraro Gutsweiherlauf hat lediglich mit dem neuen Sponsor zu tun, der selbst anwesend war und einen seiner Jungs beim Lauf beobachtete.

Der Lauf an sich wurde bereits viel öfter gestartet.

 

      (Der Titelsponsor - Herr Ferraro...)

 

Die Aktiven des Vereins, welche ja auch z.B. den Citylauf am 15. Mai und den Straßenlauf am 05. Dezember organisieren, müssen sich jedoch dringend die Frage stellen, wie sie diesem Lauf energischer „auf die Beine“ helfen können.

 

                  (Horst Backes, Sieger M 70 - Chapeau)

 

Der Aufwand ist zunächst mal gleich, ob hier 200, oder 500 Aktive unterwegs sind. Die Strecke gäbe eine Verdoppelung der Teilnehmerzahlen her, so dass für die Folgejahre Ideen entstehen müssen, wenn der Lauf eine weitere Zukunft haben soll.

 

    (gut gefüllter Karchersaal zu den Siegerehrungen...)

 

Alle Ergebnisse und Infos unter: www.vfa-neunkirchen.de

                                         (Rückfahrt...)

 

            (Frühling im Wonnegau...)

 

Bei uns im südlichen Wonnegau / Rheinhessen war es mit dem Sturm nicht so schlimm; dafür war der Frühling angekommen und Bäume und Sträucher hatten begonnen zu blühen.

RUNNERS POINT FAHNE