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J. P. Morgan Corporate Challenge, 17.06.2009

 

„69.042 Aktive aus 2.708 Unternehmen am Start beim größten Lauf der Welt durch die Bankenmetropole"

 

Es war wieder einmal so weit in Frankfurt. Der weltweit größte Lauf über die kurze Distanz von 5,6 km startete pünktlich um 19:32 Uhr.

(Start JPM CCC *)

 

Bei der Uhrzeit mag der Eine oder Andere stutzen. Das hat aber damit zu tun, dass der Start auch dieses Jahr wieder live vom HR Fernsehen übertragen wurde. Somit richtet sich der Start nach den Medienzeiten.

Den Startschuss gab der Hessische Ministerpräsident Roland Koch, der an diesem Abend einer der wenigen Anzugträger war in der sonst ganztägig von korrekt gekleideten Brokern gezeichneten Stadt.

Seine Kolonne rauschte eine viertel Stunde vor dem Start zum Opernplatz, wo er von etlichen, offensichtlich enttäuschten hessischen Wählern mit Buhrufen empfangen wurde.

(RUNNERS POINT Team 2009)

 

Am Start war natürlich auch wieder ein Team von RUNNERS POINT u.a. mit Harald Wittig, einem unserer Geschäftsführer, der es sich nicht nehmen ließ auch hier zu starten.

Dies ist umso erwähnenswerter, da er am Sonntag noch die Staffel beim RUNNERS POINT Jubiläumslauf mitgelaufen ist und extra „zum Chase“ aus unserer Zentrale in Recklinghausen anreiste, wohin er abends noch wieder zurückfuhr. Er teilte das Schicksal allerdings mit unserem Orgaleiter Thomas Brokop, so dass die Beiden während der Rückfahrt noch ihre Eindrücke verarbeiten konnten.

(Ruhe am Verpflegungsstand)

 

Als auf der Taunusanlage noch Ruhe herrschte, wurden die Starts   durchgeführt. Dies geschah so, dass der erste (mit Chips ausgestattete) Block loslief und der nächste Block an die Startlinie herantrat, um eine Minute später auf die Strecke zu laufen. Und so ging es weiter, bis alle unterwegs waren.

(Startaufstellung mit dem nächsten Block dahinter *)

 

An meinem Standort in der Taunusanlage, direkt neben der Alten Oper, liefen ca. 2 Stunden lang Aktive vorüber, bis alle die zweite Hälfte in Angriff genommen hatten. Als die Führungskolonne auftauchte war Mathias Kohls aus dem Haus Asics, der auf unserer Dachfläche zu Besuch war, sehr schnell klar: „das ist der Raphael“.

(Raphael Schäfer, Sieger 2008 und 2009)

 

Gemeint war Raphael Schäfer, der beim LC Asics Rehlingen trainiert und hier für das Ministerium für Inneres und Sport des Saarlandes lief. Er siegte, wie im Vorjahr, dieses Mal in einer Endzeit von 15:59 min.

(Jenny Schulz, Siegerin 2008 und 2009 *)

 

In einer nächsten Verfolgergruppe war Jenny Schulz, Kauffrau für Bürokommunikation der Deutschen Bundesbank und ebenfalls Erstplatzierte  2008. Sie wiederholte ihren Vorjahressieg in 19:10 min. Leider war sie so schnell, dass „mein Fotograf“ sie verpasste.

(Björn Kuttich im gelben Oberteil)

 

Erwischen konnten wir aber Björn Kuttich, der zum Offenbach LC gehört und Sohn des ebenfalls mitlaufenden Vereinsvorsitzenden Diethelm ist. Björn war unter den ersten 20 Männern zur Hälfte des Laufs und startete für „The Nielsen Company aus Frankfurt“.

Endergebnis Männer: 1. Raphael Schäfer, Ministerium für Inneres und Sport des Saarlandes, 15:50; 2. Christophe Chayriguet, Bongrain Deutschland GmbH, 16:40; 3. Dirk Busch, DZ Bank AG, 16:52; 4. Jörn Harland, Amt für Schulbau und Gebäudewirtschaft, 16:55; 5. Michael Pfeil, Bundespolizei Flughafen Frankfurt, 17:00.

Der Viertplatzierte Jörn Harland (vom PSV Grün Weiß Kassel) war vor 1 ½ Wochen der Brüder-Grimm-Lauf Sieger (siehe früheren Bericht auf dieser Seite).

(fünfte Frau: Stefanie Struschka)

 

Frauen: 1. Jenny Schulz, Deutsche Bundesbank, 19:10; 2. Birgitt Bohn, Alinea Financial Translation, 20:08; 3. Ellen Weber, Polizei Hessen, 20:27; 4. Claudia Hille, Condor Flugdienst, 20:35 und 5. Stefanie Struschka, Polizei Hessen, 20:45.

Und dann kam die große Masse der Aktiven, die dieses Jahr das Abenteuer JPMCCC unter die Beine nahmen.

(vorbei mit der Ruhe...)

 

Es waren natürlich die unterschiedlichsten Lauf- und Walking - Typen unterwegs und sowohl die Bewegungsformen, als auch die Geschwindigkeiten unterschieden sich vielfältig von einander.

(die größte Banananplantage Hessens *)

 

Aber genau das ist es ja, was „den Chase“, auch wenn er nicht mehr so heißt, ausmacht. Hier läuft der Personalleiter mit dem Staplerfahrer, der Pförtner mit dem Geschäftsführer, eben ein Team!

Die zehn größten gemeldeten Gruppen stellten: Commerzbank 2.475; Deutsche Lufthansa 1.285; Deutsche Bank 1.281; Deutsche Bahn 1.013; Sanofi-Aventis 978; Procter & Gamble 961; Deutsche Telekom 707; Polizei Hessen 701; Hereaus Holding 695 und Heleba Konzern 564.

("Jungs: nur gucken, nicht anfassen!" - Cheerleaders am Streckenrand)

 

Es gibt ein in Läuferkreisen gelesenes Buch „irgendwann musst Du nach Biel“. Gemeint ist der legendäre 100 km Lauf in der Schweiz. In Kreisen der „Unterdistanzler heißt es einmal im Jahr „Irgendwann musst Du zum Chase“. Auch wenn die Teilnehmerzahl zum Vorjahr um ca. 12 % rückläufig war, hat die Anzahl der beteiligten Firmen um über 100 zugenommen.

(unser Team-Captain Uli Amborn)

 

Es spricht sich also rum, dass jedes Jahr beim „größten Lauf der Welt“ richtig was los ist und so war es auch dieses Mal in Frankfurt.

(Laufen in Hessen undenkbar ohne "Michel in Tour" *)

 

*diese Fotos mit dem * wurden freundlicher Weise zur Verfügung gestellt von

www.wilhelmi-fotograf.de

 

Anzumerken ist, dass vom Teilnehmerbetrag jeder einzelnen Person dieses Jahr € 1,50 an die Deutsche Sporthilfe ging. Verdoppelt wird diese Summe dann von der Organisation, so dass ein Gesamtbetrag von 207.126 Euro zusammenkam.

Alle Ergebnisse unter: www.jpmccc.de

RUNNERS POINT FAHNE