24. Citylauf Kaiserslautern, 21.06.2009
"Das Läuferfest im Herzen der WM - Stadt Kaiserslautern "
Da in „K-town“ Vieles über Fußball geht, darf natürlich auch diese Unterzeile der Ausschreibung der Runningabteilung des 1.FCK nicht fehlen.

(Willkommen beim Sittilauf der 1.FCK Runningabteilung)
Udo Schuff, der zweite Stadionsprecher des 1.FCK und "Pälzer aus Überzeugung" war der Mann, der sich bei dieser Veranstaltung sehr sorgfältig und vehement um die Nennung der Sponsoren beim, wie er zu sagen pflegt, „Sittilauf“ kümmerte.

(Smalltalk am Rand der noch ruhigen Strecke)
Elf Starts waren „Am Altenhof“, so der Name der Straße, angesagt.
Um 11:00 Uhr ging es mit der Langstrecke los, dem 10 km Lauf, so dass vermieden wurde, dass zum Ende hin Alle auf etwaige Nachzügler warten müssen. Somit konnten die Siegerehrungen auch zügig stattfinden.
Dieser Lauf war der Einzige, welcher auf einem 2km – Kurs stattfand; alle anderen hatten eine 1.000 m – Runde.

(kichernde Schülerinnen warten auf den Startschuss)
Es folgten um 12:20, 12:40, 13:10 und 13:30 Uhr weitere 4 Schülerläufe, bei denen in die einzelnen Klassen C, B und A eingeteilt war.

(its cold in Germany, man...)
Ein erstes Highlight war um 14:10 Uhr der Lauf der männlichen Asse, die sich genau so, wie ihre weiblichen Pendants vorher in den Räumen der Kreissparkasse aufgewärmt hatten, da der Wind draußen doch zeitweilig böig und frisch war.

(die schnellen Kenianer nach Runde 2)
Ein ähnlich starkes Feld, wie am Vorabend in Kassel war am Start und von den 14 Anwesenden waren alleine 6 Läufer ebenfalls in Kassel mit dabei, so auch mit der Startnummer 5 Paul Kipkorir, der Kasseler Sieger.

(Erholungspause für die Bike-Ladies)
Es wurden 5 Runden auf dem 1.000 m Kurs gelaufen und das Tempo war recht hoch, so dass auch die beiden Fahrradfahrerinnen, die den Anfang und das Ende der Felder wiesen, ordentlich reintreten mussten.
Nach der zweiten und nach der vierten Runde gab es eine Spurtprämie. Zusätzlich waren € 100,- ausgelobt für die Verbesserung der bestehenden Streckenbestzeit von 13:39,9.
Die Zeit fiel jedoch nicht und so blieb das Geld im Umschlag.

(Startnummer 6, Karolina Jarzynska, POL)
Um 14:40 Uhr war Startschuss zum Lauf der weiblichen Asse, die ebenfalls einige Wiederholungstäterinnen aus Kassel laufen sahen.
Schnell entwickelte sich eine Ausreißergruppe, in der von Anfang an eine Europäerin das Tempo machte. So stand zunächst zu befürchten, dass sich der Lauf permanent im Wind zum Schluss rächen würde.
Es kam jedoch anders. Mit neuer Streckenbestzeit von ca. 15:50 min. (die Ergebnisse standen bei Erstellung des Berichts noch nicht online) siegte Karolina Jarzynska aus Polen.
Sie ist vor 3 Wochen noch polnischen 15 km Rekord in 49:23 gelaufen.

(Simone Maisenbacher)

(Josefa Matheis)

(Nicole Kneller)
Neben einer weiteren Polin, drei Tschechinnen und 4 Läuferinnen aus Kenia waren mit Simone Maisenbacher von der LSG Karlsruhe, Josefa Matheis von der TSG Eisenberg und der einheimischen und für den 1. FCK startenden Nicole Kneller auch drei "schnelle Deutsche Mädels“ am Start.

(Lena Sophie Lukas, KITA Bruchstrasse, Jahrgang 2006)
15:00 Uhr Start zum Kindergartenlauf für Zwerge bis Jahrgang 2006; 15:30 Uhr 1.000 m der Schülerinnen D; 15:40 Uhr 1.000 m der Schüler D; 15:50 Uhr Start zum 3.000 m Lauf der Jgd. A und B und der Start des offenen 5.000 m Laufs um 16:15 Uhr komplettierten einen längeren und erfolgreichen Lauftag.

(Siegerehrung Frauen, 5 km)
In den Werbepausen führte Udo Schuff sämtliche Siegerehrungen durch, so dass es auch hier keine Wartezeiten gab.

(Siegerehrung Männer 5 km, die letzte vor dem Regen)
Während der letzten Siegerehrung, zu der auch ein, mir nicht bekannter, Vertreter des 1. FCK anwesend war, fing es an zu stürmen, so dass Absperrgitter das Weite suchten. Fahnen knickten um und dann kam ein heftiger Regen. Ein Blitz-Ende mit schlagartiger Leerung des Platzes war die Folge.

(die kleine Sandra möchte aus dem Kinderland abgeholt werden)
Mit anderen FCK Helfern habe ich dann im Dauerregen meine Utensilien wieder eingeräumt und es waren wohl fast alle zufrieden, außer 2 „Hundebesitzern“: ein kleines Fahrzeug eines Hotdog-Standes fand so gut wie keine Kaufinteressenten, so dass die beiden Betreiber wohl Spaß mit dem Laufprogramm hatten, aber kaum ihre Spritkosten eingefahren haben dürften. Schade!

(Flieger grüß mir die Sonne...)
Und auch das ist K-town. In regelmäßigen Abständen flogen sehr große Militärmaschinen direkt über die Innenstadt nach Ramstein zur US Aribase: "yes we can..."
Fazit: Der Citylauf in Kaiserslautern, den ich seit 1988 begleite, hat schon Vieles erlebt. Das sehr traurige Jahr 1988 völlig ohne Musik, als der schlimme Unfall anläßlich des Flugtages in Ramstein war; es starben damals 70 Personen.
Randalierende "Fußballfans" anwesender Gastvereine. Heißestes Wetter mit Notarzteinsätzen. Weltklasse Athleten, die mit Cabrios über die Strecke gefahren wurden.
Dieser Citylauf der Runningabteilung des 1.FCK zeigt einmal mehr, dass auch in der Fußball verrückten Stadt "unterhalb des Betze" noch was Anderes geht. Und dass sich die umfangreichen Vor- und Nachbereitungen lohnen, beweisen die stetig gleichbleibend hohen Anmeldezahlen.
Ergebnisse etc. auf der Homepage www.fck-running.de


