23. Kö - Lauf, Düsseldorf 05.09.2010
"Warum ist denn hier alles gesperrt?"
Gastbericht von Theresa:
Manch einer fragte sich verwundert, warum die Düsseldorfer Königsallee am Samstag, den 05.09.2010, bis zum Nachmittag nicht mit dem Auto befahrbar war.

Herbststimmung auf der KÖ...
Was für einige ein Grund zum Ärgern war, war für mehr als 4 000 Läufer und Läuferinnen ein Tag voller Spaß und sportlicher Herausforderungen.

Startaufstellung; mit 1675 Peter Mäder USC Bochum
In insgesamt 10 Läufen kamen die Sportbegeisterten auf ihre Kosten, für jede Altersklasse war etwas dabei.

Jubeltruppe: Cheerleaders an der Strecke
Als erste starteten die Bambini (dies ist die korrekte Form, nicht wie der Deutsche gerne auch sagt: „Bambinis“), danach konnten sich die Schüler gegenseitig messen.

im Top-Feld, Günther Weidlinger AUT mit Nr. 7
Spektakulär wurde es bei dem „Joachim Erwin Erinnerungslauf“ über 10km für alle mit einer Bestzeit unter 40 Minuten. Dort wurde durch den 25-jährigen Kenianer Daniel Chebii ein weiteres Stück Laufgeschichte geschrieben, denn er legte die Strecke in einer Zeit von 27 Minuten 43 Sekunden zurück. Das ist somit ein neuer Deutschlandrekord.

Spitze der Männer
Der Vorjahressieger Hosea Tui lief persönlich fast eine halbe Minute schneller als 2009, erreichte jedoch mit 28 Minuten und 38 Sekunden nur den fünften Platz.

selbe Stelle, selbe Welle: unser Standort 2010
Insgesamt wurde besagter Lauf durch diese überraschende Leistung auch nicht zu dem angekündigten „Kampf“ zwischen Kenia und Österreich, denn der favorisierte Österreicher und Europameisterschaftsteilnehmer Günther Weidlinger stellte schon nach der ersten Runde keine ernsthafte Bedrohung mehr dar.

Feld beim zweiten 10km - Start > 40 min.
Ihm wurde leider auch nicht der Platz als schnellster Europäer vergönnt, denn diesen ergatterte der 28-jährige Ukrainer Vitali Rybak mit einer Zeit von 29 Minuten und 24 Sekunden. Für den Österreicher reichte es leider nur für 29 Minuten und 27 Sekunden.

Frauenspitze
Schnellste Frau wurde Caroline Chepkwony mit einer Bestzeit von 32 Minuten und 40 Sekunden. Den zweiten Platz belegte die Polin Karolina Jarzynska mit einer Zeit von 33 Minuten und 13 Sekunden, Dritte wurde Tabitha Gichia mit 33 Minuten und 42 Sekunden.

Caroline Chepkwony
Alle Läufe wurden natürlich auch wieder von „Michel“ Descombes begleitet. Der gebürtige Franzose hat schon 173 Marathons hinter sich, läuft seit vielen Jahren für die Zuschauer und ist mit seinen bunten Kostümen für alle Beteiligten immer ein Erlebnis.

"Michel on Tour" und Ulrich Scharrenberg
Bei strahlendem Sonnenschein war der Kö – Lauf insgesamt eine gut organisierte und gelungene Veranstaltung, von der alle vielleicht mit müden Füßen, aber glücklich nach Hause zurückkehrten.

Vom MoMa - Sofa auf die KÖ: Sven Lorig Moderator ARD
Anmerkung der "Redaktion":
Beim 23. Kö-Lauf über zehn Kilometer wurde mit 27:43 Minuten durch den 25-jährigen Keniaten Daniel Chebii eine Zeit gelaufen, die noch nie zuvor in Deutschland bei Straßenläufen erreicht worden ist.


