19. Marathon Bad Salzuflen, 26.02.2011
"Rekordbeteiligung von 1.500 Athleten beim Bad Salzuflen - Marathon..."
...so titelte die Online – Ausgabe einer Regionalzeitung im Bericht des Laufs.
Vor Ort war zunächst alles so, wie ich es aus meiner letzten Moderation an selbiger Stelle aus dem Jahr 1999 her (noch) kannte.

Verpflegungsstand auf dem Schulhof
Die Startnummernausgabe erfolgte in der Sporthalle. Die Orga war mit den Verpflegungsbereichen und dem Ort der Siegerehrung vor und in der Schule untergebracht. Zusätzlich zu den fest installierten Sanitäreinrichtungen gab es vor der Sporthalle noch einen Duschcontainer mit Umkleidezelt.
Ausgewiesene Parkplätze standen zahlreich zur Verfügung.

Am neuen RUNNERS POINT / Asics - Van links ins Ziel
Neu war die Vergabe der Verarbeitung der Teilnehmerdaten an einen Dienstleister.
Hierbei wurde ein Transponder - System genutzt, welches dazu dienen sollte, die Aktiven während der Runden „im Wald“ zu registrieren und die Daten per Funkstrecke ins Wettkampfbüro in der Schule zu senden. Dies sollte dann ebenfalls dazu dienen, zu ergründen, welcher(r) Aktive beim Zulauf zum Ziel über welche Distanz gewertet wird; bzw. wer welche Distanz sie / er als Tagesschnellste(r) gewonnen hat.
So weit die Theorie.
In der Praxis kam es leider anders:
Unproblematisch war es bei den Läuferinnen und Läufern, welche als erste Gruppe um 12:05 Uhr über die Strecke von 10km gestartet wurden.

Startaufstellung der 10 km -Aktiven
Hier war klar, wer gegen 12:37 ins Ziel einlief, war der erste 10er.
Es finishten bei den Männern:

Männerplätze 1 und 2, 10km
1. Dirk Strothmann, LC Solbad Ravensberg, 35:47*
2. Tim Wortmann, Active Sportshop Team, 35:51*
3. Thorsten Krüger, SV Brackwede, 36:04*
Bei den Läuferinnen landeten auf dem Treppchen:

10km Ladies Plätze 1 und 2
1. Silke Pfenningschmidt, ohne Verein, 39:32*
2. Kirsten Heckmann, SV Brackwede, 39:33*
3. Melanie Genrich, DJK Gütersloh, 40:43*
*alle Zeiten aus der Ergebnisliste.
Diese Aktiven konnte ich dann im Ziel als Platzierte jeweils begrüßen.
Das war es aber dann auch schon.
Um 12:15 Uhr war der Start für die Aktiven, welche sich entscheiden konnten, ob sie einen Marathon, 34km, 26km, oder 18km laufen wollten. Dies bedeutet jeweils eine Runde mehr, oder weniger.

Ein großes Feld über die Langstrecken
Alle Anderen liefen zu uns in den Zielbereich und es ließ sich lediglich durch Augenschein, nach Laufstil und Geschwindigkeit vermuten, ob es sich um einen Siegläufer /-in handelt; die Distanzen blieben hierbei weitestgehend offen. Zumindest ließ sich nichts verbindlich mitteilen. Es gab keine Info dazu.
Hieraus resultierte auch, dass im Rahmen der Siegerehrungen längst nicht alles geehrt werden konnte, was sonst bei Laufveranstaltungen so geschieht. Somit endeten die Ehrungen mit dem Satz „weitere Ehrungen werden wir heute nicht durchführen“, was dieser Veranstaltung leider einen negativen Beigeschmack gab…
In der Vergangenheit wurden die Runden noch manuell verarbeitet und Jede(r) bekam beim Kontrollpunkt einen weiteren farbigen Strich auf die Nummer. Dies bedeutete zwar ein deutlich höheres Helferaufkommen, aber es war sicher.
Und der geneigte Moderator im Ziel konnte Erfolge verkünden.
Außerdem gab es um 12:20 Uhr noch einen Start für (Nordic-) Walkerinnen und Walker.

Walker beschließen die Startfolge
Hierzu beschrieb die Ausschreibung: „keine Klasseneinteilung, keine Platzierung. Zeitnahme zur persönlichen Leistungsüberprüfung.“
Und dann war da noch:
Dr. Hans Werner Rehers, der im neuen, auffälligen Funktionsoberteil des Münster - Marathon im September 2011 lief.

Dr. HaWe Rehers
Fazit:
Seitens des beteiligten Vereins eine gut organisierte Veranstaltung.
Jetzt muss in einer Nachbesprechung beredet und entschieden werden, wie zukünftig die Wettkampfverarbeitung geschehen soll.
Alle freuen sich schon auf den 20. Marathon Salzuflen am Samstag, den 25. Februar 2012.
Im Netz mit allen Endergebnissen: http://www.lc92.de


