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Turnfestlauf / Olympic Day run Frankfurt, 31.05.2009

 

“in Zusammenarbeit mit dem Hessischen Leichtathletikverband wird die Tradition der Turnfest-Meile früherer Turnfeste wieder belebt. Läufer/-innen jeden Alters können an den Start gehen.“

 

So steht es im 208 Seiten starken Turnfest-Programmheft bei den Mitmach – Angeboten, welches zum Deutschen Turnfest herausgegeben wurde.

(Ginnheimer Spargel)

Ort des Geschehens war der Grüneburgpark mitten in Frankfurt, unmittelbar gegenüber dem Eingang zum Palmengarten gelegen.

(Wuschel, das Turnfest Maskottchen)

Direkt am Zugang fand sich ein roter Pavillon, wo die Aktiven aus dem großen Helferkreis u. A. versuchten, die Meldungen vorzunehmen und die Flut der Anmeldungen zu bewältigen, was im Großen und Ganzen auch gelang; es gab zwischendurch mal kurz eine Phase, wo ein paar Startnummern vertauscht wurden. Mir fiel auf, dass Leute unterwegs waren mit Startnummern, welche offensichtlich für andere Aktive geplant waren, weil es entweder mit dem Alter, oder mit dem Geschlecht nicht stimmte.

(Walker warten auf den Start)

Folgende 5 Starts waren geplant:16:00 Uhr Walkingmeile – 8.480 m in 4 großen Runden,16:05 Uhr halbe Turnfestmeile – 870 m in einer kleinen Runde,16:15 Uhr Turnfestmeile – 1.740 m in 2 kleinen Runden,16:45 Uhr Doppelmeile – 3.860 m in 2 kleinen und einer großen Runde,17:30 Uhr Ultrameile – 8.480 m in 4 großen Runden.

(viele Zuschauer säumten die staubige Strecke)

Es wurde jeweils pünktlich gestartet, was jedoch dazu führte, dass Aktive, die ihre Startnummern aufgrund des Rückstaus bei der Anmeldung nicht pünktlich bekommen hatten, teilweise Starts verpassten. Da das Endzeitteam aber Netto – Zeitnahme machte, konnte praktische jede(r), auch nach der Startzeit auf die Strecke laufen oder walken und floss somit in die Gesamtwertungen mit ein.

(Laufstudie)

Daraus resultierte, dass der Überblick zeitweilig schwer fiel, speziell bei den Walkern, da vier Runden in einem Tempo von > 8 min / km doch ihre Zeit brauchen und ich mich wunderte, wen ich scheinbar wie oft sah…

(schon wieder Stromausfall)

Zwischendurch fiel ab und zu der Strom aus, so dass nicht nur meine Musik und meine Moderation „weg waren“, sondern auch die EDV stutzte und vor allem: der Start- und Zielbogen des HLV knickte ein, so mussten mehrere Helfer öfter den Bogen stützen. Ich habe mir das dann 4 oder 5mal angesehen und dann meinen Strom entkoppelt und mich an mein Aggregat geschaltet, da war bei mir zumindest Ruhe.

(Fans - wichtig für Stimmung und Moral...)

Vor Ort anwesend waren natürlich auch Prominente, die teilweise auch selbst mitliefen. Als bestes Beispiel diente Edgar Itt.

Hierzu heißt es bei WIKIPEDIA: Edgar Itt (* 8. Juni 1967 in Gedern) ist ein ehemaliger deutscher Leichtathlet und Olympiamedaillengewinner, der in den 1980er und 1990er Jahren ein erfolgreicher 400-Meter-Läufer und 400-Meter-Hürdenläufer war. Seine bedeutendste Leistung ist die Bronzemedaille bei den Olympischen Spielen 1988 in Seoul im 4×400-Meter-Staffellauf.

Edgar Itt startete wie Harald Schmid für den TV Gelnhausen. In seiner aktiven Zeit war er 1,86 Meter groß und wog 75 kg. Außerdem sind zu nennen: 1989, Europacup-Finale Platz 1 im 400-Meter-Lauf; 1994, Deutsche Meisterschaft: Platz 1 im 400-Meter-Hürdenlauf

(Edgar Itt)

Ob er (noch) die 75kg hat, haben wir nicht besprochen – Fakt ist aber, dass er beim Lauf über die 3.860 m als Dritter gesamt und erster der M40 ins Ziel einlief in einer Zeit von 15:09 und vielen der aktiven Läufer zeigte, „wo der Frosch die Locken hat…“

Die Ergebnisse 3.860m:

1. Jonas Alt MJB, LG Brenztal, 14:43; 2. Christian Kopp M20, 15:06; 3. Edgar Itt M40, 15:09 / Damen: 1. Julia Herb W20, 17:44; 2. Julia Schliephake W20, 18:04; 3. Meike Ackermann W40, 18:10.

Außerdem waren auch hier anwesend, (von links nach rechts): Anja Wolf-Blanke Präsidentin des Hessischen Leichtathletik Verbandes, Karl Eyerkaufer in seiner Eigenschaft als Vorsitzender der Deutschen Olympischen Gesellschaft Frankfurt, dazwischen Edgar Itt und Rainer Brechtken, Präsident des Deutschen Turnerbundes.

 

Es startete auch Dimitri Dimitropoulos, Präsident der European Union of          Gymnastics, der ebenfalls seine 3.860 m mitlief.

(Martin Oser, Lufthansa SV FFM)

Über die 8.480 m platzierten sich: 1. Martin Oser, Lufthansa SV FFM, 30:03; 2. Thomas Wittwer, 30:10; 3. Andre Beltz, 30:29

(Anja Kuttich und ihr Vater Diethelm im Hintergrund)

Damen: 1. Anja Kuttich, Offenbacher LC, 37:18; 2. Conny Wagner, 37:32; 3. Juliane Scheel, 38:17.

Alles in Allem waren an diesem Nachmittag rund 1.200 Aktive vor Ort und hatten eine Menge Spaß, zumal auch andere Dinge, als „nur Laufen“ gemacht werden konnten, so auch eine sog. Frankfurten Meile mit einer so schönen Disziplin wie Bembel-Stemmen.

(Gary Timmermann)

Den Kontakt zu dieser Veranstaltung hatte Gary Timmermann in seiner Eigenschaft als HLV – Funktionär gemacht und half, so wie eine große Zahl an Helferinnen und Helfern selbst mit u. A. auch am Verpflegungsstand, wo er auch mal den ganz schnellen „das Wasser reichen konnte…“

(Jens Indorf, vor seinem Start)

 

Hilfreich zur Seite stand auch wieder mein "Edelhelfer" Jens Indorf aus Seligenstadt, der hier für den SC Steinberg an den Start ging, respektive lief.

Alle Ergebnisse auf der HLV Seite und auch unter www.volkslauf.de 

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